Der Kerry Way: von Killarney nach Kenmare 

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Übersicht:

169,2 km (Gesamtdistanz)

3.581 m (Aufstieg insgegsamt)

3.609 m (Abstieg insgegsamt)

3 m (niedrigster Punkt)

387 m (höchster Punkt)

Verlauf auf der Karte:

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Der Kerry Way ist der beliebteste Fernwanderweg Irlands; er umrundet die Halbinsel Iveragh in der Grafschaft Kerry im Südwesten Irlands und ist damit die wanderbare Version der berühmten Panoramaküstenstraße des “Ring of Kerry”. Der Kerry Way wurde 1985 offiziell eröffnet und ist der längste der “National Long Distance Trails” in Irland.

Der Kerry Way beginnt in Killarney an den nördlichen Ausläufern von Irlands höchstem Gebirgszug, den Macgillycuddy’s Reeks und durchquert zunächst den Killarney-Nationalpark mit seinen drei großen Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake. Über alte Straßen und Pfade geht es weiter durch die unterschiedlichen malerischen Landschaften der Iveragh Halbinsel, vorbei an den beiden höchsten irischen Bergen Carrauntoohil (1.038 m) und Caher (1.001 m) westlich des Black Valley, über einsame Bergmoore durch kleinere Ortschaften wie Glenbeigh, Waterville und Sneem bis hin zur halbtropischen Südküste von Iveragh. Die Strecke führt über asphaltierte Landstraßen, Moorlandschaften, Waldwege, Weideflächen und Feldwege und kann des öfteren auch nasse und schlammige Passagen beinhalten.

Ich bin den Kerry Way Anfang Mai gelaufen und hatte dabei aufgrund des zuvor ungewöhnlich nassen Aprilwetters mit stellenweise besonders feuchten und matschigen Abschnitten zu kämpfen. Auf der sechstägigen Tour selbst gab es jedoch bei einem halben vorhersehbaren Regentag und zwei außerplanmäßigen Regenschauern für irische Verhältnisse überwiegend ordentliches und zum Teil sogar recht schönes und sonniges Wetter, welches die Wanderung durch Täler und Wälder sowie über Berge und an Küsten zum echten Naturerlebnis werden ließ.