20,3 km (Distanz)

521 m (Aufstieg)

475 m (Abstieg)

528 m (niedrigster Punkt)

694 m (höchster Punkt)

Höhenprofil (Klicken zum Vergrößern):

Dienstag, 03.05.2016

Nach einer Übernachtung in der Schattenmühle inmitten der Wutachschlucht bin ich an diesem Vormittag frisch gestärkt, um den zweiten, spektakulären Teil der Schluchtendurchquerung anzugehen. Das Wetter ist zwischenzeitlich soweit stabil, dass die engen Pfade, die teilweise hoch über der Schlucht verlaufen, mit der entsprechenden Ausrüstung und Trittsicherheit weitgehend gefahrlos gemeistert werden können.

Der Weg führt mal rechts und mal links in Fließrichtung der Wutach vorbei an den Ruinen von Oberdietfurt durch den Fels hindurch bis zum ehemaligen Kurbad Bad Boll, von dem neben einem Rastplatz und ein paar Steinen heute nur noch eine halb verfallene Kapelle übrig geblieben ist.

Der weitere Trail verläuft über einen gesicherten Felsenweg mit teilweise senkrecht aufragenden Felswänden mit Blick auf die Wutach bis zum Rastplatz Schurhammerhütte, wo ich meine erste Pause einlege.

Nach weiteren An- und Abstiegen rechts und links der Wutach geht es vorbei an der Gauchachmündung bis zum Ende der Wutachschlucht am Sägewerk Wutachmühle. Nachdem die Schlucht durchquert ist wird der Weg bei Achdorf zunächst etwas unspektakulärer, bis die Etappe schließlich in einem steilen Anstieg vorbei an den Schleifenbachwasserfällen in Blumberg endet. Der Tag endet in der Unterkunft im “Hirschen” in Blumberg mit einem Abendessen mit saisonaler Spargelcremesuppe und Zigeunerschnitzel.