28,4 km (Distanz)

609 m (Aufstieg)

866 m (Abstieg)

651 m (niedrigster Punkt)

1.195 m (höchster Punkt)

Höhenprofil (Klicken zum Vergrößern):

Montag, 02.05.2016

Die zweite Etappe führt mich von Hinterzarten zunächst zum Titisee, der an der rechten Uferseite der Länge nach passiert wird. Im Anschluss beginnt der Anstieg über das auf 1.030 m hoch gelegene Saig zum höchsten Punkt des Querweges, dem Hochfirst auf 1.195 m.

Als ich gegen elf Uhr am dortigen Berggasthaus Hochfirst ankomme ist die Temperatur im Vergleich zum Vortag schon deutlich wärmer, und so bin ich froh, dass ich mich nach dem Anstieg erst einmal mit einer Apfelschorle erfrischen kann.

Über den Bergrücken des Hochfirsts führt mich der Weg vorbei am Vögelefelsen, dem Hierabrunnen und dem Franzosenkreuz hinab nach Kappel. Von dort nähere ich mich schließlich dem Herzstück des Querweges, dem Einstieg in das Naturschutzgebiet Wutachschlucht.

Nach kurzer Zeit ist bereits das Ufer der Haslach zu sehen und ein schmaler Pfad führt in Serpentinen zum Fluss hinunter. Weiter geht es bis zur Haslachmündung, wo die Haslach und die Gutach zur Wutach zusammenfließen.

Über die Rötenbachmündung, die Stallegger Brücke und das Räuberschlössle gelange ich schließlich zum Etappenziel, der Schattenmühle. Hier kann ich bei einem wohlverdienten Schnitzel den Abend ausklingen lassen und die müden Beine auf die nächste Etappe durch die Schlucht hindurch vorbereiten.