25,9 km (Distanz)

277 m (Aufstieg)

497 m (Abstieg)

328 m (niedrigster Punkt)

550 m (höchster Punkt)

Höhenprofil (Klick zum Vergrößern):

Samstag, 02.06.2018

Die Wetterprognose für die letzten beiden Tage auf dem Harzer-Hexen-Stieg ist deutlich freundlicher als an den beiden Tagen zuvor, die Gewitterfronten sind durchgezogen und es soll trocken bleiben bei angenehmen Wandertemperaturen, weshalb ich die heutige 26-Kilometer-Etappe bei unspektakulärem Höhenprofil total entspannt angehen kann.

Nach dem Frühstück breche ich auf, um zunächst von Drei Annen Hohne durch den Wald ins Tal der Kalten Bode zu wandern. Hierbei wird der künstlich angelegte Königshütter Wasserfall passiert, bevor ich entlang der Bundesstraße Königshütte erreiche. Der Weg führt in der Folge Richtung Königsburg, wo ich den Hexen-Stieg kurz verlasse um zur Ruine aufzusteigen und den Blick Richtung Königshütte und Harzberge zu genießen.

Nach Überquerung der Kalten Bode geht es weiter zum Zusammenfluss mit der Warmen Bode, um anschließend dem entstandenen Fluß Bode bis zur Talsperre Königshütte zu folgen. Weiter geht es über Susenburg Richtung Rübeland und nachdem der Weg durch das Tiefenbachtal aufgrund der zurückliegenden Sturmschäden noch gesperrt ist, laufe ich einfach weiter entlang der Bode bis zum Aussichtspunkt „Hoher Kleef“, von dem sich der Blick Richtung Rübeland und Brockenmassiv im Hintergrund öffnet.

Der Bode folgend führt der Trail weiter in den alten Bergbauort Neuwerk, wo ich nach dem Wechsel der Uferseite erst einmal eine Trinkpause im Schatten des markanten Turms der ehemaligen Dorfschule einlege. Auf der linken Uferseite wandere ich weiter durch Waldgebiete entlang der Bode und über den Wendefurther Berg zur Talsperre Wendefurth, die der größeren Rappbodetalsperre nachgeschaltet ist. Von dort sind es nur noch wenige Minuten bis zu meiner Ankunft an meinem Etappenziel, der Pension Waldfrieden in Wendefurth.